Beim Klappern des Mühlrads...

In der waldreichen Umgebung von Manderscheid, dort wo die romantische Kleine Kyll durch ihr pittoreskes Tal fließt, liegt ein besonders Ausflugsziel in purer Naturidylle – das Hotel-RestaurantHeidsmühle. Das Haus mit seinen großzügigen Räumlichkeiten ist nicht nur wegen seiner Lage weit über die Region hinaus geschätzt.

 

Wer in der Ruhe der Natur ausspannen, beim Rauschen des Mühlbachs auf der komfortablen Sonnenterrasse relaxen und Eifeler Köstlichkeiten genießen will, der ist hier richtig. Die Heidsmühleist auch ein idealer Ort für Familien mit Kindern. Der Hotelpark direkt am Mühlbach, der zu Füßen des Hauses fließt, ist eine kleine natürliche Welt für sich.

 

In den Wasserbecken ringsum sind Forellen und andere Fische ebenso zuhause wie Enten und Schwäne. Die Fangfrischen Forellen sind die Spezialität des Hauses. Als Qualitätsbetrieb der Regionalmarke Eifel hat sich die Küche derHeidsmühledazu verpflichtet, überwiegend heimische Produkte zu verarbeiten. Der Betreiber, Herr Stadtfeld, kennt fast alle Produzenten persönlich und kann somit seine Produkte mit voller Überzeugung anbieten.

 

Zur Kaffeestunde sind die Kuchen und Torten aus der hauseigenen Konditorei in aller Munde. Seit mehr als 40 Jahren werden diese Leckereien hier täglich frisch zubereitet.

 

An der Heidsmühle, die hier schon seit 1840 besteht (damals als Getreidemühle) kann man leicht einen ganzen Tag verbringen, mit Genuss und Erholung an den vielen Naturecken rund um das Haus. Aber nicht nur das. Die Landschaft bei Manderscheid mit seinen Burgenzwillingen ist eine Perle der Eifel.

 

Quelle:   Auszug aus Pressetext zum Thema „die schönsten Wanderregionen Deutschlands“, Janosch Hübler, freier Autor, September 2009

Unsere Geschichte

Die Heidsmühle ist die jüngste der Manderscheider Mühlen. Im Jahre 1840 erhielt Martin Heid aus Manderscheid die Genehmigung zur Errichtung einer Mahlmühle für Getreide an der Kleinen Kyll. Neben dem Mühlenbetrieb sollte hier Landwirtschaft betrieben werden.
 
Einer Eintragung im Lagerbuch der Pfarrei Manderscheid war die Heidsmühle bereits im Oktober 1844 fertig erbaut.
Im Jahre 1885 erwarb Johann Stadtfeld die Heidsmühle. Die Mühlenkapazität betrug um 1900 1 Tonne in 24 Stunden. Da die Mahlgebühren damals lediglich 20 Mark pro Tonne betrugen und somit im Monat nur 600 Mark zu erzielen waren, erbaute die Familie Stadtfeld um 1900 zusätzlich ein Sägewerk. Man spezialisierte sich auf die Herstellung von Eichenfässern für die Moselwinzer.
 
Das Sommerfrischen - Verzeichnis des Eifelvereins von 1907 nennt erstmals ein Restaurant und 6 Gästebetten in der Heidsmühle. Der Mahlbetrieb wurde neben dem Sägewerk, der Landwirtschaft und der Gastronomie bis 1935 aufrecht erhalten. Im Jahre 1958 gab man die Landwirtschaft auf, der Sägewerksbetrieb wurde im Jahr 1963 zugunsten des weiteren Ausbaus der Heidsmühle als Hotel und Ausflugslokal eingestellt. In den Folgejahren wurde unter anderem der kleine Stausee hinter dem Haus als offizielles Manderscheider Freibad genutzt.